6 Förderung erneuerbarer Kraftstoffe

Welche Biomasse wird für die Produktion von Biokraftstoffen in Deutschland eingesetzt?
Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung. Evaluations- und Erfahrungsbericht für das Jahr 2021 (2022)

Wasserdampf statt giftiger Abgase – wie nutzen wir den Energieträger Wasserstoff richtig?

Mobile Brennstoffzellen wandeln chemische Energie in elektrische Energie um – und treiben Fahrzeuge auf der Straße, der Schiene, dem Wasser und sogar in der Luft an.

Mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie treibt die NOW seit ihrer Gründung 2008 die Entwicklung emissionsfreier Technologien voran. Und das mit Erfolg.

Mit Unterstützung des Programms wurden Pkws, Lkws, Sonderfahrzeuge, Schiffe, Züge und sogar Flugzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb sowie hierfür benötigte Tankstellen entwickelt. Durch die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff entsteht in den Fahrzeugen Strom für den Antrieb – übrig bleibt nur Wasserdampf als „Abgas“.

Die Straßenfahrzeuge und Züge sind heute marktverfügbar und bereits in Deutschland unterwegs, wie zum Beispiel der Coradia iLint, der in Teilen Norddeutschlands und Hessens fährt. Durch internationale Vernetzung und die Unterstützung von Normungsprozessen haben wir die Technologie fit für den Markt gemacht.

Auf der Straße, dem Wasser, der Schiene und in der Luft …
© Carolin Weinkopf für NOW
© BEHALA
© ALSTOM SA. | S. Adeline Nagel | Coradia iLint™
© H2Fly

Wie machen wir Laden so einfach wie Tanken?

Indem wir mit geballtem Wissen eine Ladeinfrastruktur aufbauen.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur koordiniert und steuert seit 2020 im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Sie ist Taskforce, Thinktank und leidenschaftliche Unterstützerin für den Aufbau einer bedarfsgerechten und nutzungsfreundlichen Ladeinfrastruktur, sei es durch private Ladepunkte oder Schnellladestationen in ganz Deutschland.

60 schlaue Köpfe unter dem Dach der NOW unterstützen beim Planen, Umsetzen und Fördern. Sie analysieren Daten, vernetzen Akteurinnen und Akteure und bereiten Wissen auf. Für alle, die einfach laden möchten.

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„Das Deutschlandnetz verdichtet zielgerichtet die Ladelandkarte und schließt „weiße Flecken“ in der Fläche genauso wie an den Autobahnen (…) Ein wichtiges Beispiel aktiver Verkehrs- und Industriepolitik, das auch für andere Länder ein Vorbild sein kann!“

Kurt-Christoph von Knobelsdorff
CEO & Sprecher der Geschäftsführung der NOW GmbH

Wie können wir E-Autos für alle erschwinglich machen?

Indem wir Elektromobilität fördern, auch für kleine Unternehmen und klamme Kommunen, und für sie begeistern.

Batterieelektrische Mobilität ist eine Schlüsseltechnologie für ein nachhaltiges Verkehrssystem – schon heute leistet sie einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftqualität, insbesondere in den Städten. Wir monitoren kontinuierlich die aktuellen Entwicklungen und Trends der Elektromobilität und bereiten sie strukturiert und verständlich visualisiert auf.

Unser Wissen nutzen wir, um passgenaue Unterstützungs- und Informationsangebote zu entwickeln, anwendungsorientierte Tools aufzubauen und zielgerichtet zu platzieren. Den Hochlauf der Elektromobilität unterstützen wir auch durch die fachliche und wissenschaftliche Begleitung der Förderrichtlinie Elektromobilität mit dem Fokus auf die Flottenelektrifizierung sowie verkehrsträgerübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Durch unsere Austausch- und Informationsangebote zur Förderlandschaft EM, zur Flottenelektrifizierung sowie zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten vermitteln wir Wissen zielgerichtet nach außen und schaffen gesellschaftliche Akzeptanz bei Stakeholdern sowie in den Ländern und Regionen.

Die drei Fördersäulen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMDV
Quelle: NOW GmbH, eigene Darstellung (Stand: September 2023)

Wie transportieren wir Waren emissionsfrei?

Indem wir Nutzfahrzeuge mit klimaschonendem Antrieb auf die Straße bringen.

Lkws machen einen Großteil der CO2-Emissionen im Güterverkehr aus. Um die Bundes-Klimaschutzziele zu erreichen, soll bis 2030 etwa ein Drittel der Fahrleistung im schweren Straßengüterverkehr durch alternative Antriebe erfolgen. Um das zu schaffen, brauchen wir Nutzfahrzeuge mit klimaschonenden Antrieben, die ökonomisch konkurrenzfähig zu konventionellen Fahrzeugen sind. Und zwar schnellstmöglich!

Wir als NOW unterstützen das BMDV auf dem Weg zur emissionsfreien Logistik – durch fachliche und wissenschaftliche Begleitung der „Richtlinie zur Förderung von Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur“ (KsNI), durch Bündelung und Aufbereitung von Know-how für die Umstellung von Nutzfahrzeugflotten sowie mit Studien, Prognosen, Praxistipps und einer umfangreichen Fahrzeugdatenbank.

Auf Achse: Alternative Antriebe
© Franz Josef für NOW
© Marc Weider für NOW

„Der Hochlauf klimafreundlicher Nutzfahrzeuge hat begonnen. Immer mehr Fahrzeuge kommen auf die Straßen und helfen beim Klimaschutz.“

Johannes Daum
NOW GmbH
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Wir leben die Mobilitätswende: 95 Prozent unserer Mitarbeitenden kommen mit dem ÖPNV oder Fahrrad zur Arbeit.

Wie machen wir den ÖPNV emissionsfrei?

Indem wir Verkehrsunternehmen bei Beschaffung und Aufbau von E-Fahrzeugen und Infrastruktur zur Seite stehen.

Der ÖPNV bündelt Verkehrsströme und macht den Verkehr dadurch effizienter. Wenn Busse und Züge emissionsfrei fahren, gewinnt die Umwelt doppelt. Weniger Treibhausgase, weniger Schadstoffe und weniger Lärm. Das sind auch die Vorgaben der BMDV-Richtlinien zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr sowie für Busse im Personenverkehr.

Ziel der Schienen-Richtlinien ist der Ersatz von Dieseltriebzügen auf Strecken ohne Oberleitungen durch Züge mit emissionsarmen Antriebstechnologien. Im Fokus der Bus-Förderung steht die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antrieben auf Basis von Batterie-, Batterieoberleitungs- und Brennstoffzellentechnologie sowie von Bussen, die zu 100 Prozent mit aus Biomasse erzeugtem Methan betrieben werden. Der Aufbau von Lade- sowie Wasserstoff- und Methan-Betankungsinfrastruktur sowie Machbarkeitsstudien sind ebenfalls über beide Richtlinien förderfähig. Voraussetzung für den Betrieb ist der Einsatz von grünem Strom und Wasserstoff.

Praktische Erfahrungen, wissenschaftlich begleitet und aufbereitet, helfen all jenen Verkehrsunternehmen, die vor Beschaffung, Aufbau und Nutzung von E-Bussen und der dazugehörigen Infrastruktur stehen – und der Industrie bei der Entwicklung eines marktgerechten Angebots. Es funktioniert – das zeigt die Buslinie 200 der BVG, auf der 17 Gelenkbusse die Fahrgäste voll elektrisch durch Berlin fahren.

Wir als NOW stehen dabei für Koordination und Beratung zur Seite.

Der E-MetroBus in Berlin
© Steffen Schulze für NOW

Wie erneuern wir den Verkehr durch erneuerbare Kraftstoffe?

Indem wir strombasierte und Bio-Kraftstoffe fördern.

Erneuerbare Kraftstoffe sind perspektivisch unerlässlich, um den Verkehrssektor in Gänze klimaneutral zu gestalten. Denn nicht jede Anwendung im Verkehr lässt sich elektrifizieren oder anderweitig effizient klimaneutral gestalten. Wir begleiten das BMDV bei der Umsetzung des Gesamtkonzeptes Erneuerbare Kraftstoffe und bringen damit die Weiterentwicklung und den Markthochlauf klimafreundlicher Kraftstoffalternativen voran – technologieoffen und verkehrsträgerübergreifend.

Fossile Kraftstoffe sollen künftig sowohl durch strombasierte Kraftstoffe wie Wasserstoff und E-Fuels als auch durch fortschrittliche Biokraftstoffe ersetzt werden. Darauf zahlen konkrete Maßnahmen ein, die wir unterstützen: die Förderung der Entwicklung regenerativer Kraftstoffe, der Aufbau einer Technologieplattform zur Entwicklung von PtL-Kraftstoffen für den Luft- und Schiffverkehr und Fördermaßnahmen zur Unterstützung des Markthochlaufs erneuerbarer Kraftstoffe.

Welche Biomasse wird für die Produktion von Biokraftstoffen in Deutschland eingesetzt?
Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung. Evaluations- und Erfahrungsbericht für das Jahr 2021 (2022)

Wie wird die Schifffahrt klimaneutral?

Indem Energieeffizienzen und CO₂-neutrale Kraftstoffe gleichzeitig genutzt werden.

Alternative Kraftstoffe wie LNG gelten als wichtige Brückenkraftstoffe hin zu CO2-neutralen Kraftstoffen. Über LNG-Bunkerschiffe wird bereits heute schon eine effiziente Betankung von größeren Seeschiffen ermöglicht. In der nächsten Generation werden diese gezielt als Multi-Fuel-Infrastrukturen entworfen, um zukünftig auch für besonders korrosive Kraftstoffe wie Methanol oder Ammoniak ertüchtigt werden zu können.

Wir unterstützen das BMWK bei der Umsetzung des Förderprogramms für den Bau von Betankungsschiffen für LNG und nachhaltige erneuerbare Kraftstoffalternativen in der Schifffahrt. Die geförderten Bunkerschiffe der nächsten Generation werden in Deutschland gebaut und lassen sich flexibel dem zukünftigen Fuel-Mix entsprechend ertüchtigen. Und wie die maritime Energiewende gelingen kann, zeigt ein prominentes Beispiel: Bereits die durch das BMDV geförderte und durch die NOW fachlich begleitete LNG-Umrüstung des Containerfeederschiffs ElbBLUE (ehemals WES Amelie) im Jahr 2017 war ein weltweites Pilotprojekt. Bereits vier Jahre später wurde das Schiff mit synthetischem erneuerbar erzeugtem LNG (SNG) im kommerziellen Realeinsatz bebunkert und gezeigt, wie die Brücke hin zu CO2-neutralen Kraftstoffen und in eine klimafreundliche Schifffahrt gelingen kann.

Einsparung von Kohlenstoffdioxid
Quelle: NOW GmbH, eigene Berechnung nach Umweltbundesamt (Stand 2023)
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Bereit für alle Herausforderungen: Von Geografie, Elektrotechnik und Maschinenbau über Soziologie, BWL und Chemie bis hin zu Politikwissenschaften ist bei uns (fast) jede Expertise vorhanden.

Wie machen wir Fliegen emissionsfrei?

Indem wir auch beim Bodenstrom auf klimafreundliche Energie setzen.

Während der Standzeiten von Luftfahrzeugen an Flughäfen wird der benötigte Bordstrom an den gebäudefernen Positionen häufig durch die Hilfsturbine im Luftfahrzeug oder mobile, mit Dieselaggregaten betriebene Bodenstromanlagen zur Verfügung gestellt. Die dabei entstehenden Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen wirken sich negativ auf die Umwelt und das Klima sowie die Luftqualität vor Ort aus. Durch den Einsatz alternativer Technologien, etwa auf Basis von Batterien oder Wasserstoff und Direktstrom, kann der Strombedarf während der Standzeit am Flughafen gedeckt, können Emissionen vermieden und gleichzeitig die Lärmbelastung minimiert werden.

Wir begleiten das BMDV bei der Umsetzung der Richtlinie zur Förderung alternativer Technologien für die klima- und umweltfreundliche Versorgung von Luftfahrzeugen mit Bodenstrom an Flughäfen. Und treiben dabei die Defossilisierung des Flugverkehrs nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden voran.

Nachhaltig in der Luft – und am Boden
© ITW GSE

Wie machen wir saubere Mobilität zu einer Bewegung?

Indem das NaKoMo Innovationen in ganz Deutschland durch Vernetzung vorantreibt.

Erfahrungsabgleich und Austausch von Expertise ist die Basis für jede Innovation – auch hin zu einer sauberen Mobilität. Das Nationale Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität (NaKoMo) ist seit 2019 die zentrale Anlaufstelle für Themen der nachhaltigen Mobilität bei Bund, Land und Kommunen.

Die NOW unterstützt das BMDV beim Auf- und Ausbau des Netzwerks mit verschiedenen Veranstaltungsformaten und der Betreuung der Austauschplattform. Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des NaKoMo liegt inzwischen bei über 1.500.

Wie wird Innovation zum Exportschlager?

Indem wir mit Klimaschutztechnologien die Nachhaltigkeit in anderen Ländern steigern.

Für bessere Lebensbedingungen zu sorgen, indem über innovative Klimaschutztechnologien die Nachhaltigkeit in anderen Ländern gestärkt wird: Das ist das Ziel der Exportinitiative Umweltschutz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV).

Wir unterstützen das BMUV dabei, die netzferne und dezentrale Stromversorgung in allen Regionen der Welt durch grüne Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu verbessern. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Schon in zehn Ländern konnten wir diese Entwicklung vorantreiben. Darüber hinaus wurden fünf Pilot- und Modellvorhaben sowie Machbarkeitsstudien auf den Weg gebracht oder bereits umgesetzt – mit einem Fördervolumen von insgesamt 5,74 Millionen Euro.

„In vielen Ländern kann die dezentrale Energieversorgung mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen­systemen wirtschaftlich tragfähige Perspektiven aufzeigen und einen Mehrwert für Umweltschutz (…) schaffen.“

Nilgün Parker
BMUV
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Volle Leidenschaft, auch in Teilzeit: Rund 21 Prozent unserer Mitarbeitenden haben sich für flexible Arbeitszeitmodelle entschieden.

Wie machen wir sauberen Wasserstoff wettbewerbsfähig?

Über internationale Zusammenarbeit wie bei der „Mission Innovation“.

Die Aufgabe: die Wettbewerbsfähigkeit von sauberem Wasserstoff. Das Ziel: 2 US-Dollar pro Kilogramm Wasserstoff bis 2030. Der Weg: die Clean Hydrogen Mission.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beteiligen wir uns an der inhaltlichen Ausgestaltung und Umsetzung der Clean Hydrogen Mission (CHM). Als eine von insgesamt sieben Missions ist die CHM Teil der globalen Initiative Mission Innovation. Dabei arbeitet die internationale Gemeinschaft Hand in Hand: Neben Deutschland sind 23 weitere Nationen und die EU Mitglieder der Mission Innovation.

Investition in Clean-Energy-Innovation-Projekte
Quelle: Mission Innovation (Stand 2023)

Wie machen wir die deutsche Stahl-, Zement- und Chemieindustrie und auch den Verkehrsbereich fit für die Klimaziele?

Mit einer gemeinsamen Wasserstoffstrategie, die den Weg hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft weist.

Die Nationale Wasserstoffstrategie hat dafür die Basis geschaffen. Als Teil der NWS-Governance unterstützt die NOW die Bundesregierung in der Leitstelle Wasserstoff bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Nationalen Wasserstoffstrategie. Kernpunkt der NWS ist die zentrale Rolle von Wasserstoff im zukünftigen Energiesystem, um das Ziel der Klimaneutralität in der deutschen Stahl-, Zement- und Chemieindustrie und auch im Verkehrsbereich zu erreichen.

Auf dem Wasser, zu Lande, in der Luft – wie bringen wir Verkehrsmittel mit extrem hohem Energieverbrauch weg vom schweren Erdöl?

Indem wir Energie und Verkehr verschränkt denken.

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) unterstützt die NOW das BMDV bei der Gestaltung der Energiewende im Verkehr dabei, ihre energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen. Die NOW leistet durch konkrete Fördermaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Ausgestaltung und Umsetzung, z. B. im Bereich maritimer Anwendungen. So tragen wir etwa durch die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen für die Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff sowie durch die Förderrichtlinie „BordstromTech“ zur Reduzierung von Schiffsemissionen in See- und Binnenhäfen bei.

Mit der Unterstützung des BMDV bei der nationalen Umsetzung der europäischen Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) schaffen wir den Rahmen für den notwendigen Aufbau von Tank- und Ladeinfrastruktur.

CO₂-Reduktion voraus!
© TT-Line

Wie unterstützen wir öffentliche Auftraggeber auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität?

Durch Zahlen, Zahlen, Zahlen.

Die EU-Richtlinie „Clean Vehicles Directive“ (CVD) verpflichtet öffentliche Auftraggeber zur Beschaffung emissionsarmer und -freier Fahrzeuge und Dienstleistungen. Sie soll einen Nachfrageimpuls nach sauberen Straßenfahrzeugen setzen und somit die Emissionen im Verkehrsbereich reduzieren. Die CVD und ihre nationale Umsetzung, das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz, legen dabei gesetzliche Mindestziele für die öffentliche Auftragsvergabe bei der Beschaffung emissionsarmer und emissionsfreier Fahrzeuge (konkret: Pkws, leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Busse im ÖPNV) fest. Für viele Kommunen und öffentliche Einrichtungen ergeben sich bei der Umsetzung dieser Ziele Fragen und Herausforderungen.

Im Auftrag des BMDV sammeln, analysieren und validieren wir Beschaffungsdaten aus ganz Deutschland für unterschiedliche Fahrzeugklassen und Beschaffungsarten. Mit einem regelmäßigen Monitoring behalten wir außerdem den Umsetzungsstand für das BMDV im Blick.

Wie können Ampeln die Luft verbessern?

Durch digitale Anwendungen wird Verkehr effizienter – wir analysieren ihre Wirkung.

Digitale Anwendungen zahlen gleich doppelt auf die Klimafreundlichkeit des Verkehrs ein: Sie machen nicht nur den Verkehr effizienter und reduzieren dabei Luftschadstoffe, sondern auch den ÖPNV attraktiver. Im Auftrag des BMDV überprüft die NOW GmbH den Erfolg der Förderrichtlinie Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme (DkV) mittels einer Zielerreichungs-, Wirkungs- und Wirtschaftlichkeitskontrolle.

Wir schauen, inwieweit die Luftqualität in den Innenstädten gesunken ist und ob das ursächlich durch die Förderung der Maßnahmen erfolgt ist. Aus den gewonnenen Erfahrungen können wir Empfehlungen für Zielstellungen, Messungen und weitere Förderungen aussprechen.

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